Im letzten Monat war
Das Mädchen das den Himmel berührte mein absolutes Lieblingsbuch, auch wenn es streckenweise etwas langatmig war. Wie das Vorgängerbuch ist es nichts für jedermann, da der Autor zum teil sehr authentisch schreibt und das nicht nur über die schönen Seiten des Lebens.
Bevor es aber in eine Buchrezension ausartet und ich hier alles wiedergebe für den Aufstieg und Fall der Protagonisten, sowie die Entstehung einer der ersten Judenghettos, komme ich zum eigentlichen Thema des heutigen Tages zurück. Der High Heel. So neu ist seine Erfindung gar nicht, auch wenn wir Frauen ihn heute weit öfter und viel selbstverständlicher tragen. Es wird davon geschrieben das vor allem die Kurtisanen diese Schuhe mit Absätzen tragen, damit sie sich ihre prachtvollen Kleider, nicht auf dem Weg in ihre schäbigen Unterkünfte ruinieren. In einer Zeit in der es darum galt zu zeigen das man Geld und Einfluss hat, musste einfach alles perfekt sein und selbst die Schuhe waren wie die Kleider und der Kopfputz reich verziert.
Hier habe ich für euch die Entwicklung des High Heels, wie wir ihn heute kennen
Allseits bekannt ist der Reitstiefel mit richtigen Absätzen aus dem 12. Jahrundert.
Jedoch war es nicht die Mode sondern praktische Gründe
die, die Produktion von Absätzen hervorrief. So sollte verhindert
werden, dass der Stiefel aus dem Bügel rutschen kann. Ab dem 13.
Jahrhundert musste man sich an feste Kleiderordnungen halten, diese
wurden in regelmäßigen Abständen verfasst, und hielten die Privilegien
des Adels aufrecht. Das änderte sich im 14. Jahrhundert, zu dieser Zeit
war ausschließlich die Schönheit der jeweiligen Erscheinung ein
wichtiger Bestandteil des jeweiligen Denkens. Ab sofort war die
Fußbekleidung mit prachtvoller Zierte geschmückt. Einen Aufschwung an
modischer Vielfalt brachte das 15. Jahrhundert mit sich. Jetzt galt es
Schuhe für die Vornehmen aus weichem Leder, Samt oder gar Seide
herzustellen. Damit diese Schuhe nicht verschmutzten, trug man hölzerne
Schuhformen so genannte „Trippen“. Das Volk dagegen trug grobes
Schuhwerk, dies hielt auch dem Schmutz Stand.

Im 15. sowie im darauf folgenden 16. Jahrhundert entstanden einige
Modeabsurditäten. So wurde in Italien wie auch in Frankreich die Chopine
getragen. Dieser hohe Plateauschuh, wurde in der Regel nur von Frauen,
oft Kurtisanen, getragen.
Das Schuhwerk für Frau und Mann unterschied sich bis zum 17. Jahrhundert
fast gar nicht. Zu dieser Zeit aber verlor der Stiefel seine Funktion
als Zweckschuh. So entstand eine glanzvolle Fußbekleidung für den Mann.
Von den Frauen wurde Schuhwerk mit üppiger Verzierung getragen, diese
beeinträchtigte aber die Bewegungsfreiheit. Der Absatz so wie wir ihn
heute kennen entstand genau zu dieser Zeit. Solch ein Absatz ließ die
Leute größer erscheinen und betonte den Oberkörper.
1700
Die höchste Steigerung der Schuhverzierung fand im 18 Jahrhundert statt.
So fand das Kostüm seine perfekte Ergänzung. Das Material sowie die
Verzierung waren auf das Kleid abgestimmt
1750
Die Mode wurde in dieser Zeit immer einfacher, schlichter und
gleichzeitig natürlicher. Einer dieser Gründe war, das der Adel die
damalige Vormachtstellung verlor. Bedingt durch die Zeit der Aufklärung,
fand auch die Mode zu einem anderen Stil. In diesem Stil fand man einen
Wandel in der Auffassung der Gesellschaft und der Natur des Menschen
wieder.
1800
Die Massenfertigung von Schuhen begann im Jahr 1830. Diese Zeit brachte
eine Menge an industrieller Revolution sowie technischer Erfahrung mit
sich. So entstand mit den neuen Nähmaschinen eine ausgeprägte
Schuhindustrie. Trotz allem blieb aber auch das Schuhmacherhandwerk sehr
wichtig. Jedoch ermöglichte die Schuhproduktion in einer Fabrik ganz
andere Preise. So kann man über die Jahre hinweg bis in die heutige Zeit
beobachten, dass wenn es den Menschen schlecht geht auch der
Schuhindustrie schlecht geht, und die Qualität leidet.
1850
Die Gesellschaft wie auch die Mode wird von nun an durch die
fortschreitende Industrialisierung verändert. Von nun an hatte sich die
Einteilung von Adel und Volk aufgelöst, so dass sich ab jetzt eine recht
deutliche Geschlechtertrennung heraus bildete. So brauchte der Mann,
welcher arbeiten ging, praktische Kleidung, die Frau dagegen blieb zu
Hause und trug eher unpraktische Kleidung. So wurde die Mode der Schuhe
abwechslungsreich und wandelbar, ausgefallen und zugleich phantasievoll.
Dieser Trend hält bis heute an.

1900
Nun ist es an der Zeit das sich die Passform des jeweiligen Schuhs
ändert. Es wird ab jetzt zwischen rechts und links unterschieden, und
die zweiballige Ausführung von Sohle und Blattzuschnitt wird verbessert.
Das bedeutet wird unterscheiden erst seit etwa 100 Jahren zwischen
rechten und linken Schuh. Die Schuhmode zeigt sich durch einige
Jahrhunderte hinweg, von der ausländischen Mode einfach unbeeinflusst.
Anfang des 20. Jahrhunderts kam durch die Entstehung von Konfektionsware
auch das Bedürfnis nach der ganz individuellen Selbstdarstellung auf.
So blieben auch da die Schuhformen der anderen Länder mit der Zeremonie
bzw. der jeweiligen Standessymbolik bezogener Funktion verknüpft. Die
Schuhmode für die Damen spiegelt sich am Anfang des 20. Jahrhunderts
durch ein reichhaltiges Angebot an Formen und Materialien wieder.
Besonders gern werden zu dieser Zeit Knöpfstiefeletten getragen. Passend
zu dieser modischen Richtung kommt im Jahr 1905 eine Reformbewegung
auf, diese wollte der Deformierung der Figur und der Füße
entgegenwirken. Trotz der großen Bemühungen zu dieser Zeit, blieb der
modische Aspekt bei den Schuhen immer sehr wichtig. Die Auswahl an
Farben wie auch an Formen war sehr reichhaltig. So wurden auch Absätze
mit Perlen, Schleifen und Stickereien versehen. Es gab nun für jede
Gelegenheit das passende Schuhwerk. Jedoch gab es auch Schuhe, welche
schlicht und funktional waren. So schafften unifarbene Materialien und
eine genaue Verarbeitung eine zeitlose Eleganz.


2000
Die Mode ist nun schon sehr weit
fortgeschritten und es gibt viele neue Ideen, die in die Entwicklung der
High Heels eingeflossen sind. So kann man beispielsweise problemlos
High Heels auch zur Arbeit tragen, denn diese tollen Schuhe sind
mittlerweile salonfähig geworden. Farblich und vom Schnitt her wird
alles probiert, wobei auch gewagtere Kreationen aufkommen. Mit dem
Internet wird den Kunden zudem ermöglicht, problemlos
günstige High Heels
zu kaufen, da das Angebot leichter zu überblicken ist und somit
Schnäppchen einfacher gefunden werden können. Neben Naturfasern kommen
auch künstliche Materialien vermehrt zum Einsatz, was die High Heels
zusätzlich günstiger macht.
High
Heels – ohne sie können sich die meisten Frauen ein Leben nicht mehr
vorstellen. Ob in aufregendem Rot, sanftem Beige oder klassischem
Schwarz – High Heels gehören in jeglichen Farben und Formen in den
Schuhschrank jeder Fashionista. Doch woher kommen die
schwindelerregenden Schuhe eigentlich und wie ist der High Heel zum
Kultobjekt geworden? InStyle hat sich für Sie einmal auf die Spuren der
High Heels begeben.
Die Geschichte der High Heels
Der Ursprung
der High Heels liegt im 12. Jahrhundert in Reitschuhen, die sich durch
einen Absatz besser im Steigbügel hielten. Zum Modetrend wurden hohe
Schuhe allerdings erst im 16. Jahrhundert, als diese sowohl von adeligen
Männern als auch Frauen getragen wurden. Nachdem dem Trend durch die
französische Revolution vorerst ein grausames Ende gesetzt wurde,
erschienen High Heels erst im 19. Jahrhundert wieder auf der
internationalen Modebühne – diesmal allerdings nur noch für Frauen.
Obwohl nicht genau überliefert ist, wer den Trend wieder auf die
internationale Modebühne gebracht hat, sagen dies viele dem
italienischen Designer Salvatore Ferragamo nach. Andere vermuten die
Franzosen Charles Jourdan und Roger Vivier dahinter.
Der Durchbruch der High Heels
Sicher
ist jedoch, dass die High Heels ihren großen Durchbruch in den 1950er
Jahren der Kreativität all dieser Modemacher verdanken. Besonders
Marilyn Monroe brachte unterschiedlichste Modelle von Ferragamo in Mode
und den High Heel zum neuen Must Have der Frauen. Roger Vivier
begeisterte Celebrities wie Brigitte Bardot und Ava Gardner für seine
Kreationen und war der erste, der High Heels bei einer Modenschau
präsentierte. Nachdem zahlreiche Ärzte hohen Absätzen in den 1960er
Jahren viele Nachteile zusprachen sowie Feministinnen High Heels gegen
bequemere flache Schuhe austauschten, sank der Beliebtheitsgrad des
Trendobjekts. Erst in den 1990er Jahren avancierten High Heels wieder
zum Must Have der Frauen und Kreationen von Manolo Blahnik und Jimmy
Choo wurden durch 'Sex and the City' zum Mythos.
Was macht den High Heel zum High Heel?
Auch
wenn sie alle haben wollen und jeder davon redet, wissen die wenigsten,
was einen High Heel eigentlich ausmacht. Streng genommen gilt ein Schuh
nur mit einer Absatzhöhe zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern als
High Heel. Darunter kann er lediglich als Heel bezeichnet werden,
während er mit einem höheren Absatz zu den Fetisch-Schuhen gezählt wird.
Doch egal, welche Farbe der Schuh hat oder aus welchem Material er
besteht – High Heels gelten als Inbegriff von Stil, Weiblichkeit und
Eleganz.
- See more at: http://www.instyle.de/tags/high-heels#sthash.3En1P8bZ.dpuf
High
Heels – ohne sie können sich die meisten Frauen ein Leben nicht mehr
vorstellen. Ob in aufregendem Rot, sanftem Beige oder klassischem
Schwarz – High Heels gehören in jeglichen Farben und Formen in den
Schuhschrank jeder Fashionista. Doch woher kommen die
schwindelerregenden Schuhe eigentlich und wie ist der High Heel zum
Kultobjekt geworden? InStyle hat sich für Sie einmal auf die Spuren der
High Heels begeben.
Die Geschichte der High Heels
Der Ursprung
der High Heels liegt im 12. Jahrhundert in Reitschuhen, die sich durch
einen Absatz besser im Steigbügel hielten. Zum Modetrend wurden hohe
Schuhe allerdings erst im 16. Jahrhundert, als diese sowohl von adeligen
Männern als auch Frauen getragen wurden. Nachdem dem Trend durch die
französische Revolution vorerst ein grausames Ende gesetzt wurde,
erschienen High Heels erst im 19. Jahrhundert wieder auf der
internationalen Modebühne – diesmal allerdings nur noch für Frauen.
Obwohl nicht genau überliefert ist, wer den Trend wieder auf die
internationale Modebühne gebracht hat, sagen dies viele dem
italienischen Designer Salvatore Ferragamo nach. Andere vermuten die
Franzosen Charles Jourdan und Roger Vivier dahinter.
Der Durchbruch der High Heels
Sicher
ist jedoch, dass die High Heels ihren großen Durchbruch in den 1950er
Jahren der Kreativität all dieser Modemacher verdanken. Besonders
Marilyn Monroe brachte unterschiedlichste Modelle von Ferragamo in Mode
und den High Heel zum neuen Must Have der Frauen. Roger Vivier
begeisterte Celebrities wie Brigitte Bardot und Ava Gardner für seine
Kreationen und war der erste, der High Heels bei einer Modenschau
präsentierte. Nachdem zahlreiche Ärzte hohen Absätzen in den 1960er
Jahren viele Nachteile zusprachen sowie Feministinnen High Heels gegen
bequemere flache Schuhe austauschten, sank der Beliebtheitsgrad des
Trendobjekts. Erst in den 1990er Jahren avancierten High Heels wieder
zum Must Have der Frauen und Kreationen von Manolo Blahnik und Jimmy
Choo wurden durch 'Sex and the City' zum Mythos.
Was macht den High Heel zum High Heel?
Auch
wenn sie alle haben wollen und jeder davon redet, wissen die wenigsten,
was einen High Heel eigentlich ausmacht. Streng genommen gilt ein Schuh
nur mit einer Absatzhöhe zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern als
High Heel. Darunter kann er lediglich als Heel bezeichnet werden,
während er mit einem höheren Absatz zu den Fetisch-Schuhen gezählt wird.
Doch egal, welche Farbe der Schuh hat oder aus welchem Material er
besteht – High Heels gelten als Inbegriff von Stil, Weiblichkeit und
Eleganz.
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